Sonntag, 19. Januar 2014

das wochenende im zeitraffer


während viele andere mitstreiter vor einem berg aus zu verbrauchenden lebensmittel stehen (und verzweifeln?), habe ich das große glück, daß ich mit der kammer-polizei zusammenlebe ;-) kurz bevor carolas use up along startete, mußte ich schon einiges aus der vorratskammer verbrauchen. da half auch kein bitten und kein betteln - ich durfte die sachen nicht aufbewahren, damit ich auch ein bisschen mehr vorzuweisen habe. echt gemein.

nun gut. es ist, wie es ist. und ein bisschen zeugs ist ja noch da. und das sind wirkliche ladenhüter! von daher stehe ich auch vor der einen oder anderen herausforderung.

zum beispiel mit den maronen. die sind nicht so beliebt in unserem haushalt. genauso soja-schnitzel. die sind ja leider auch nichts ganz so leicht zu händeln... aber: sie werden immer besser. nun sind sie allerdings verbraucht. und ich überlege wirklich ernsthaft, welche nachzukaufen!

zu allererst habe ich samstag morgen jedoch gemüse geschnippelt, um für den omni neues chutney zu kochen. das letzte glas neigte sich dem ende entgegen. und unser kühlschrank ohne chutney? ein absolutes no-go!

heute fanden

2 paprika
2 möhren
2 zwiebeln
2 äpfel
1 zucchini
250g zucker
100ml balsamico
150ml condimento bianco (weißweinessig)
1 TL curry

ins chutney.

gemüse waschen ggf. schälen und grob würfeln. essig mit zucker und currypulver aufkochen. sämtliches gemüse hinzu und 40-60 minuten einkochen lassen.




das noch heisse chutney einwecken und einlagern oder direkt schmecken lassen :-)


abends haben wir dann die maronen und die soja-schnitzel verbraten. und das im wahrsten sinne des wortes.


gebratene maronen und gebratene soja-schnitzel an gebratenem mangold



so ganz richtig toll sind die soja-schnitzel immer noch nicht geworden. aber wir tasten uns langsam ran. wobei die dinger jetzt alle sind (yeah - ich konnte eine weitere postition streichen auf meiner use up-along liste). wir müssen für folgende experimente neue kaufen.

die schnitzel mit kochendem wasser übergießen und ca. 10 minuten ziehen lassen. danach gut ausspülen (damit der sojageschmack raus geht) und gut ausdrücken. eine marinade aus sojasoße, teriyakisoße, öl, knoblauch, klein geschnittenen pflaumen, salz und pfeffer bereiten und die sojateile darin einlegen.

erst die soja-schnitzel anbraten und zum schluß noch kurz die marinade in der pfanne erwärmen und zu den schnitzeln auf die teller geben.



zum gemüse gab ich noch etwas sojasahne und pesto hinzu. lecker! und wie gesagt, die soja-schnitzel werden mit jedem zubereitungsversuch auch immer besser...

am donnerstag waren neben roter paprika, zucchini, möhren und mangold auch ein weißkohl in der biokiste. und weil wir noch nie kohlrouladen gekocht haben, war klar, was wir daraus machen werden ;-)


kohlrouladen mit aufgepeppter kartoffelbreifüllung

 

rezept

weißkohl
zwiebeln
kartoffeln
lupinenstreich
sojamilch
salz/pfeffer
petersilie

(mengenangaben gibt es heute nicht, alles einfach pi mal auge bzw. nach geschmack)

kartoffeln schälen und kochen. einige kohlblätter vom weißkohl entfernen und ca. drei minuten blanchieren, so daß der kohl "formbar" wird. in der zwischenzeit die zwiebeln schälen, in grobe würfel schneiden und in einer pfanne anbraten, bis sie richtig schön knusprig sind. nun die kartoffeln stampfen, mit der milch, lupinenstreich, den röstzwiebeln, petersilie und salz/pfeffer mischen und würzen.

einen klecks kartoffelbrei in die mitte des kohlblattes legen



kartoffelbrei in dieses und ggf. ein weiteres blatt einwickeln und ordentlich zuschnüren.



rouladen kräftig anbraten



und (mit - psssst - tütensoße) servieren



et voilà - unsere ersten kohlrouladen. sehen super aus, oder?
geschmeckt haben sie jedenfalls großartigst!!!



Kommentare:

  1. Also die Kohlrouladen sehen wirklich sehr lecker aus. Daran muss ich mich auch mal versuchen :)

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    1. hm. tja. also die meinungen zu kohlrouladen gehen im hause elbmöhre ja ein wenig auseinander ;-) ich finde nämlich, daß der aufwand, kohlrouladen zu bereiten, recht hoch ist im verhältnis zu dem aufwand, sie zu verspeisen. klar, sie sehen schön aus und auch das auge ist mit und so weiter. alles kein thema, da habe ich auch gar kein argument dagegen. allerdings schmeckt für mich schmorkohl ganz genauso gut. aber ich bin (und bleibe!) ja auch ein banause :o)

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